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Donnerstag, 08 Februar 2018 15:32

Digitales Marketing

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Digital ist das neue Normal, das bedeutet auch: Marketing findet heute immer mehr auch online statt. Mit den Möglichkeiten im WorldWideWeb steigt aber auch die Verunsicherung und Verwirrung. Daher möchten wir uns hier auch dem Thema "Digitalmarketing" widmen, und dabei etwas Aufklärung betreiben. In unserem Artikel beleuchten wir das Thema sowohl aus der Theorie als auch aus der Praxis. Mehr als die Hälfte der Unternehmen im IT- und Telekommunikationsbereich wollen in diesem Jahr ihre Ausgaben für Online-Kommunikation erhöhen. Insgesamt steige der Anteil von Online-Marketing in diesem Jahr also deutlich von 24 auf 30 Prozent, glaubt man verschiedenen Umfragen. Die Tendenz, die sich hier abzeichnet, ist über die gesamte Marketingbranche hinweg ersichtlich.

Durch die steigende Internetnutzung ist digitales oder zumindest crossmediales Marketing zum essentiellen Bestandteil eines jeden Marketingmixes geworden. Gemeint ist damit aber weit mehr als Social Media- oder Banner-Werbung.

Digitales Marketing: die Disziplinen Tatsächlich vereint der Begriff eine Reihe von sehr spezifischen Disziplinen. Der größte Unterschied und Vorteil gegenüber klassischen Marketingmaßnahmen wie Print oder TV ist dabei die genauere Messbarkeit der Werbewirkung in Form von Nutzerdaten, Bewegungsprofilen, Klickrates usw.

Zu den einzelnen Disziplinen gehören:

Unternehmenswebsite:

Sie ist Dreh- und Angelpunkt der Online-Kommunikation, ist verknüpft mit Social Media-Profilen und -Aktivitäten und kann über den ersten Eindruck bestimmen, den das Unternehmen vermittelt. Diese sollten sich also Mühe geben und das Design möglichst passend gestalten, auf Nutzerfreundlichkeit achten sowie klar ersichtliche Rückkopplungsmöglichkeiten für den Kunden bieten.

Suchmaschinenmarketing, auch „Search Engine Marketing (SEM)“:

Maßnahmen, die die Sichtbarkeit einer Webpräsenz in den Ergebnislisten von Suchmaschinen wie Google verbessert. Dazu gehört auch SEA oder „Search Engine Advertising“, womit bezahlte Anzeigen auf den Ergebnisseiten einer Suchmaschine gemeint sind.

SEO:

bedeutet „Search Engine Optimization“ und bezeichnet Maßnahmen wie die Optimierung der Website, des Domainnamens oder der Inhalte, um von Suchmaschinen gefunden zu werden.

Content Marketing:

Die Produktion und Verteilung von Inhalten im Themenbereich des jeweiligen Produkts über Blogs, Nachrichten, Videos, Whitepapers, E-Loks oder Grafiken steigert die Reichweite und spricht Konsumenten über das Produkt hinaus an.

Email-Marketing und -Werbung:

die Online-Version adressierter Werbesendungen. Social Media-Marketing: Facebook, Youtube, Twitter, LinkedIn, Pinterest… Der Dialog mit dem Kunden über soziale Netzwerke ist heute unumgänglich. Wichtig dabei: Keine „toten“ Kanäle schaffen, also Profile, auf denen Nutzer Ewigkeiten auf eine Rückmeldung warten. Response ist das Schlüsselwort. Hier gilt das Motto: „Weniger ist mehr.“ Ein gut betreuter Kanal ist immer besser, als viele „Dialogfriedhöfe.“

Influencer-Marketing:

Ob Blogger, Youtuber oder Instagramer – Die neuen Markenbotschafter sind die Kunden selbst. In jeder Branche gibt es ein paar davon, die sich nicht nur besonders gut mit dem jeweiligen Thema auskennen, sondern auch eine große Gefolgschaft an Online-Fans, -Zuhörern oder -Zuschauern haben. Unternehmen profitieren sowohl von deren Reichweite als auch Meinungsführerschaft. 

Affiliate-Marketing:

Ein Webseitenbetreiber stellt hierbei Werbefläche zur Verfügung, auf denen Unternehmen ihre Werbung schalten können. Wenn ein Nutzer mit dieser in Kontakt kommt, wird der Anbieter bezahlt. Abgerechnet wird über Cost per Order, per action, per lead oder per Click.

Displaymarketing:

Bannerwerbung, Pop-Ups, Layer-Ads (legen sich über den eigentlichen Inhalt einer Website), auch als Video-Werbung. Mobile-Marketing: Ob Smartphone oder Tablets – die Nutzung mobiler Endgeräte steigt, und damit auch die Möglichkeiten mobiler Werbung. Die wichtigsten Schlagwörter sind hier: Beacons, mobile Optimierung und Second Screen.

Big Data:

Wer Daten hat, hat Macht. Je mehr Unternehmen über ihre Zielgruppen und Konsumenten im Allgemeinen wissen, desto individueller können sie diese ansprechen. Die personalisierte Ansprache ist dabei wichtiger denn je. Kunden stehen der Datensammel-Kultur aber noch skeptisch gegenüber. 

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